Wie ich aus dem hektischen Alltag Inspiration für meine Songs hole.
Zwischen Fahrdienst, Hausaufgabenbetreuung, Brettspielabenden, Fußballspielen, Shopping und sonstigen Aktivitäten bleibt nicht viel Zeit für tiefgehende Reflektionen. Die brauche ich aber nicht unbedingt. Die Zeit mit meinen fünf Kindern liefert genügend lustige, emotionale, traurige und glückliche Momente, die ich gut in meine Texte integrieren kann.
Dabei schreibe ich nicht direkt über meine Kinder, aber die Situationen, die man mit ihnen erlebt, lassen sich sehr gut auf andere übertragen.
Ein Beispiel ist der Song „Angry Young Man”. Ich habe ihn geschrieben, nachdem mein Sohn einen kompletten Ausraster hatte. Es ging um etwas Kleines, Unbedeutendes. Aber er war so wütend, als ob es um sein Leben ginge. Da fing es natürlich im Kopf an zu rattern. Warum reagiert er so? Was ist da bloß los? Und das übertrug sich natürlich auf eine ganze Generation, die ohne Zweifel ihre Probleme hat. So entstand mein Song aus einer Alltagssituation.

He’s an angry young man
with his head in his hands
and the weight of the world on his shoulders
He’s got nothing to lose
these are desparate times
and his hands show the wear of hard labour
Followed all of their rules
jumped through plenty of hoops
earned his place at the prominent tables
He’s lost many a friend
to advance his own ends
left behind him a trail of destruction
Oooh such an angry young man
Oooh such an angry young man
He feels misunderstood
he would fight if he could
to fullfill all his family’s expectations…
Songwriting hilft nicht nur, das Ganze zu verarbeiten, sondern kann auch negative Energie in etwas Positives umwandeln. Meistens führt es bei mir dazu, dass ich im Nachhinein mehr Verständnis für die Situation habe.
Hast du selbst schon einmal eine familiäre Situation erlebt, die dich zu etwas völlig anderem inspiriert hat? Schreib mal in den Kommentaren, was das war.
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